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Ensemble Konzert

DER MOMENT IST DIE EWIGKEIT

Grafik: Atelier Olschinsky
Montag, 27. Oktober 2014 – 19.30 Uhr

Der Moment ist die Ewigkeit des Augen-, des Ohrenblicks. Seine ungeheure Tragweite liegt in der Flüchtigkeit: Nicht der Verstand erfasst ihn, sondern die Sinne und der Instinkt werden seiner habhaft und machen ihn zur unmittelbaren Erfahrung des Jetzt. Musikali-sche Gegenwart ist die Herausforderung, sich dem Unabsehbaren ebenso zu stellen wie dem Unerhörten. Mit Werken von Judit Varga, Salvatore Sciarrino, Tomasz Skweres und Pierluigi Billone begibt sich das ensemble xx. jahrhundert unter Leitung von Peter Burwik in das Spannungsfeld von künstlerischer Entgrenzung und individueller Neu-verortung im Momentanen. Gegenwart heißt zu sich selbst kommen. Immer jetzt.

RADIOKULTURHAUS – GROSSER SENDESAAL
1040 Wien, Argentinierstraße 30a
Interpret_innen:

ensemble xx. jahrhundert
Peter Burwik . Dirigent
Harald Demmer . Schlagwerk

Programm:

Judit Varga: Entitas (2013) (Österreichische Erstaufführung)
Salvatore Sciarrino: Lo spazio inverso (1985)
Tomasz Skweres: Tituba (2013)
Pierluigi Billone: Dike Wall (2012) für Schlagzeug und Ensemble (Österreichische Erstaufführung)

Eintritt: EUR 17 | 10 % Ermäßigung mit der Ö1-Clubkarte | bis zu 50% Ermäßigung mit der RadioKulturhaus-Karte Kartenverkauf ab 01. 09. 2014 ausschließlich über das Radio-Kulturhaus-Kartenbüro (im ORF-Shop)T: +43 1 501 70 377 | E: radiokulturhaus@orf.at |W: radiokulturhaus.orf.at (Kartenbestellung online)

Eine Veranstaltung des ensembles xx. jahrhundert in Kooperation mit der ÖGZM, dem Österreichischen Komponis-tenbund und dem ORF – Mit freundlicher Förderung der Ernst von Siemens – Musikstiftung


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Ensemble Konzert

WELT / SPRACHE / MUSIK

Grafik: Atelier Olschinsky
Freitag, 24. Oktober 2014 – 19.30 Uhr

Ist Musik eine universelle Sprache, die über Grenzen hinweg Kom-munikation erlaubt? Kann die zeitgenössische Musik, geprägt von unzähligen Personalstilen, eine „Musik der Welt“ sein? Ist dadurch die musikalische Individualisierung stärker in den Vordergrund getreten, oder hat bereits eine musikalische Globalisierung stattgefunden? Das MAX BRAND Ensemble unter der künstlerischen Leitung von Christoph Cech und Richard Graf geht diesen Fragen nach und prä-sentiert unterschiedliche Zugänge zur zeitgenössischen Musik anhand von Werken von Tzveta Dimitrova, Julia Purgina, Karlheinz Essl und Wilfried Satke.

ESSL MUSEUM
3400 Klosterneuburg, An der Donau-Au 1
Interpret_innen:

MAX BRAND Ensemble
Christoph Cech . Dirigent
Isabel Ettenauer . Toy Pianos
Agnes Heginger . Gesang

Programm:

Tzveta Dimitrova: Wandel (2014) für Ensemble (Uraufführung)
Julia Purgina: 5 pm Istanbul (2012) für Tonband und Live-Improvisation
Karlheinz Essl: under wood (2012) for two amplified toy pianos and ensemble
Wilfried Satke: Im Sprechgewitter (2011) für Mezzo-sopran, Flöte, Hackbrett, Akkordeon und Kontrabass

Eine Veranstaltung der INÖK in Kooperation mit der ÖGZM und dem Österreichischen Komponistenbund


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Ensemble Konzert

HAUPTSACHE, DER KOMPONIST IST TOT

Grafik: Atelier Olschinsky
Donnerstag, 9. Oktober 2014 – 19.30 Uhr

Dem Klischee zufolge muss ein Komponist tot sein, um überhaupt zur Kenntnis genommen zu werden. Tatsächlich gedenkt die Musikwelt Jahr für Jahr eines verstorbenen Komponisten. Heuer – 2014 – erinnern wir uns im Rahmen von einschlägigen Konzerten, Vorträgen und Ge-denkschriften etwa an das Ableben von Franz Schmidt (75. Todestag), Joseph Marx (50. Todestag) und Egon Wellesz (40. Todestag). Dieses Konzert hingegen feiert die lebenden Komponistinnen und Komponis-ten, deren künstlerische Entwicklung wir nach wie vor mit Spannung verfolgen dürfen.

MUTH – KONZERTSAAL DER WIENER SÄNGERKNABEN
1020 Wien, Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse)
Interpret_innen:

Ensemble »die reihe«
Alexander Drcar . Dirigent

Programm:

Dieter Ammann: The Freedom of Speech (1995/1996)
Augusta Reed Thomas: Scat (2007)
Kurt Schwertsik: Musik vom Mutterland Mu. Eine „Rekonstruktion“ für elf Instrumente (1970/1971)
Helmut Schmidinger: „Hauptsache, der Komponist ist tot.“ Acht Nachspiele für Ensemble (2012)
Axel Seidelmann: Tonga Concerto (2007)

Eintritt: EUR 15 regulär / EUR 8 ermäßigt Ermäßigter Eintritt für Mitglieder derÖGZM – Kartenreser-vierung bis 05.10.2014 unter office@oegzm.at erforderlich! Kartenvorverkauf ausschließlich über das MuThT: +43 1 347 80 80 | E: tickets@muth.at | W: www.muth.at

Eine Veranstaltung der ÖGZMin Kooperation mit dem Ensemble »die reihe«


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Konzert Solo

ÖGZM ORGELHERBST II

Grafik: Atelier Olschinsky
Mittwoch, 8. Oktober 2014 – 19.30 Uhr

Die Orgel – heute oft fälschlich als „Kirchenorgel“ bezeichnet – wird seit dem Mittelalter in vielfältigster Weise sowohl im sakralen als auch im weltlichen Bereich gespielt. Die heute ausgewählten Kompositionen bieten einen faszinierenden Eindruck der verschiedenen Klangwelten und Möglichkeiten, wie Komponisten sich dem Instrument Orgel nähern.

JESUITENKIRCHE (UNIVERSITÄTSKIRCHE) WIEN
1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel Platz 1
Interpret_innen:

Ernst Wally . Orgel

Programm:

Martin Lichtfuss: Toccata aus der Psalmenmesse (1999; Uraufführung)
Ernst Tittel: Toccata und Fuge in e-Moll op. 49 (1951)
Nancy van de Vate: Prelude for Organ (2002)
Ernst Wally: Music for a Divine Moment op. 7 (2011/2014; Österreichische Erstaufführung)
Martin Lichtfuss: Drei Stücke für Orgel (2006): Präludium – Ludium – Postludium
Thomas Daniel Schlee: Choralvorspiel „Aus meines Herzens Grunde“ (2012)
Thomas Daniel Schlee: Prélude op. 6/IV (1980/1981)
Franz Schmidt: aus Kleine Präludien und Fugen: Fuge in D-Dur (1928)

Eine Veranstaltung der ÖGZM.


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Ensemble Konzert

MONDESTRUNKEN

Grafik: Atelier Olschinsky
Dienstag, 7. Oktober 2014 – 19.30 Uhr

Arnold Schönbergs »Pierrot Lunaire« ist eines der Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, das auch heute noch Komponisten zu vokalen Neuschöpfungen zu inspirieren vermag. Dass es jedoch unzählige Mög-lichkeiten gibt, Text und Musik in Beziehung zu setzen, soll in einer Gegenüberstellung des Pierrot mit Uraufführungen deutlich werden. Instrumentale Werke bilden den Rahmen für diese Programmidee.

ARNOLD SCHÖNBERG CENTER
1030 Wien, Schwarzenbergplatz 6 (Eingang Zaunergasse 1)
Interpret_innen:

Ursula Langmayr . Sopran, Sprecherin | Alexander Kaimbacher . Tenor | Wolfgang Zuser . Flöte | Stefan Neubauer . Klarinette | Kaori Nishii . Klavier | Johannes Dickbauer . Violine | Wolfgang Panhofer . Violoncello | Gernot Schedlberger . Dirigent

Programm:

Arnold Schönberg: Dreimal sieben Gedichte aus Albert Girauds »Pierrot lunaire« op. 21 (1912)Christian Diendorfer: Xhosa (2014) für Violoncello und Klavier (Uraufführung)Jury Everhartz: Atlantis (2014) für Tenor und Ensemble (Uraufführung)Judit Varga: Speak Low (2014) für Tenor und Ensemble (Uraufführung)

Eine Veranstaltung der ÖGZMin Kooperation mit der cercle – konzertreihe für neue musik und dem Arnold Schönberg Center