Samstag, 10. Oktober 2026 • 19.30 Uhr
Helmut List Halle,graz
PHACE untersucht in diesem Programm, wie Erinnerung, Wahrnehmung und Technologie einander bedingen. Alexander Schubert zählt zu den prägenden Stimmen im Umgang mit künstlicher Intelligenz in der Musik. In AUTO FICTION verbindet der deutsche Komponist autobiografisches Material mit KI-Verfahren, die das Archiv seiner Erinnerungen erweitern – gewissermaßen als „kollektives Unbewusstes“ kultureller Daten.
Verletzungen machen das Holz eines Baumes zum wertvollen Maserholz. In seinem gleichnamigen Stück fragt der polnische Komponist Rafał Ryterski, wie sich traumatische Erfahrungen im Körper einschreiben. Ryterski erfuhr maßgebliche Anregungen dazu bei einer Exkursion des ORF musikprotokoll zum europäischen Forschungszentrum CERN. Die Südtirolerin Manuela Kerer greift historische Modelle der Astronomie auf und lässt in epicyclic noise tonale Bewegungen um ein imaginäres Zentrum kreisen. Christoph Renhart entfaltet in Échos éloquents ein Spiel aus Spiegelung und Nachhall.
Interpret_innen:
Helēna Sorokina, Gesang
Michael Wendeberg, Dirigent
PHACE
Doris Nicoletti, Flöte
Walter Seebacher, Klarinette
Michael Krenn, Saxophon
Stefan Obmann, Posaune
Mathilde Hoursiangou, Klavier
Manuel Alcaraz Clemente, Schlagwerk
Francesco Palmieri, E-Gitarre
Ivana Pristašová Zaugg, Violine
Jacobo Hernández Enríquez, Violine
Petra Ackermann, Viola
Leo Morello, Cello
Alexandra Dienz, Kontrabass
Alfred Reiter, Klangregie
Programm:
Alexander Schubert: AUTO FICTION
Tagespass 10.10.2026
Manuela Kerer: epicyclic noise
Christoph Renhart: Échos éloquents
Rafał Ryterski: Maserholz
Karten:
Eine Veranstaltung des ORF musikprotokoll. Die ÖGZM ist Kooperationspartnerin für dieses Projekt.